Schieferglucksen

SCHIEFERGLUCKSEN

Es schwappt und gluckst,
Schaumkrönchen auf Flechtententakeln.
Tiefe Spalten in schwarzem Gestein,
Gischt spritz, tausend Tröpfchen sprüh’n.

Jahrtausend’lang immer von Westen,
peitsch das Meer die Bucht,
der wilde Atlantik erstmals Land sieht
nach tausenden Meilen ohne Ruh’.

Auf den Spitzen des Schiefers
Kormorane ihr Gefieder lüften,
Sonne tanken vor dem nächsten Mahl,
Fische die noch nichts erahn’.

Hinterm zerfurchten Bollwerk
Kühe grasen auf langem Gras,
Schafe blöken und Schweine suhlen.
Und im Januar erste Primeln blüh’n.

Lars Bessel

 

BEGGAR MAN

 

“Put a beggar man on a horse,

he will ride it to hell.”

The old Irish say.

On the Sheep’s Head way

they see them every day.

Sometimes hundreds of horses with only one man.

Boys not far away from mothers breast,

racing sport cars heading to the sea.

The lighthouse is turning light and tables.

Paid from fathers savings

the SUV is sinking fast in the waves.

And the boy is begging for his live heading to hell.

“The world can’t make a racehorse

out of a donkey.”

The old Irish say.

Lars Bessel

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