Heißer Whiskey

In einem irischen Winter bleibt eine Erkältung nicht aus. Wenn einem der Wind den Regen vom Atlantik her horizontal einmassiert und innerhalb von Minuten trotz angeblich wetterfester Bekleidung nasse Unterwäsche beschert, dann hilft nur noch eines: Heißer Whiskey!

Zu recht fragt sich der geneigte Trinker, was ein Rotwein wohl verbrochen haben muss, als dass man ihn auf über 60 Grad erhitzt und als Glühwein serviert. Heißer Whiskey dagegen hat nichts mit derlei Frevel zu tun!

Die Herstellung dieser Arznei ist so simpel, dass man sie auch noch nach der dritten Dosis ihrer Art beherrscht: Man fülle die übliche Einheit irischen Whiskeys (also 35,5 ml) in ein Glas mit Fuß und Henkel, gebe eine mit ganzen Gewürznelken bestückte Zitronenscheibe hinzu sowie einen Teelöffel braunen Zucker. Das ganze wird mit heißem aber nicht mehr kochendem Wasser aufgefüllt. Fertig.

Wer es den Iren gleich machen möchte, trinkt den „Hot Whiskey“ bereits bevor die ersten Anzeichen einer Erkältung sich bemerkbar machen können. Sollte das wider Erwarten nicht geglückt sein, trinkt man ihn natürlich währenddessen reichlich zum Auskurieren und sicherheitshalber auch noch zur Nachsorge. Sicher ist sicher.

Wichtig ist neben der ausreichenden Menge vor allem eines: es muss irischer Whiskey sein, kein schottischer und schon gar kein süßes Zeug aus den USA. Wohl bekomm’s!

TIPP: Den besagten irsichen Whiskey kauft man am besten in Deutschland. Dort kostet er locker 10 Euro weniger je Flasche, da der irische Staat hier ordentlich Alkoholsteuer aufschlägt. Wir können die Sammlung der West Cork Distillers sehr empfehlen!

www.westcorkdistillers.com

4 Kommentare zu „Heißer Whiskey“

  1. Avatar

    Ich glaub‘ mir geht’s schon ganz schlecht. Ich muss schnell handeln ?
    Diese Art der Prophylaxe, Therapie und Nachsorge gefällt mir ??✨

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